53 Bye, bye Laptop

Musik: The Naked and Famous – Eyes

Endlich wieder Internet, endlich wieder einen Laptop, endlich Klausurenphase geschafft! Ihr kennt doch Murphy, oder? Was ist passiert? Mitten in der Endphase einer wichtigen Referatsausvorbereitung machte am 15. Januar mein alter Samsung nicht mehr mit. Obwohl er sich in den letzten vier Jahren ausgezeichnet verhalten hatte, gab mein Laptop mit dem wunderschönen Feenaufkleber (ich weiß – und er ist pink und glitzert! ;) ) genau in der wichtigsten und härtesten Semesterphase seinen Geist auf. Absolut unmotiviert ging er aus und ließ mich mit einer Präsentation über das moderne Theater nach der Wiedervereinigung alleine. Reparieren schien hoffnungslos, 50 Euro wollten die Kenner im Laptopladen haben – nicht für die Reparatur, für einmal drauf schauen. Ohne Garantie dafür zu geben, dass etwas zu retten wäre. Ein Ersatz musste her und zwar fix. Da ich aber nun einmal mit solchen teuren Entscheidungen immer etwas langsamer bin, dauerte es dann doch noch bis Mittwoch, bis ich endlich einen neuen schicken Laptop in den Händen halten konnte. Bis dahin verbrachte ich meine Zeit pendelnd – zwischen Uni, der WG und dem Laptop meiner Eltern .Da wurde mir erst klar, wie abhängig ich von Computer und Internet bin. Gibt es heutzutage Menschen, die ohne Internet zu Recht kommen? Wie kann das gehen? StudentInnen können sie in jedem Fall nicht sein. Gehaltene Präsentationen müssen auf Onlineportale hochgeladen werden, Klausurinformationen gibt es nur über Moodle, die neue Kurswahl des Semesters ist nur online zu finden, Klausurergebnisse eben so. Und wie hören Menschen Musik, ohne sich bei lastfm anzumelden? Radio? Das ist ja antik.^^ Ich war dankbar für mein Smartphone, da konnte ich wenigstens E-Mails nachgucken. Zum Glück hatte ich einen Großteil meiner Daten auf meiner externen Festplatte gespeichert, so dass ich (bis jetzt!) nichts vermisse und nichts verloren gegangen ist. Das hatte ich mir nämlich nach dem letzten Computercrash vor vier Jahren vorgenommen: es wird immer zwischengespeichert und mindestens jede Woche alles Wichtige auf die externe Festplatte verschoben. Wahrscheinlich geht die Tendenz ohnehin zur Cloud, aber im Moment bin ich noch unentschlossen. Windows 8 ist auch noch nicht mein Freund, aber wir stecken in einem intensiven Kennenlernprozess.  Neben dem Versprechen an mich selbst, jetzt brav meine Unisachen zu speichern und zu archivieren, gab es da in grauer Vorzeit noch einen anderen Vorsatz:

 

Mir reicht es und ich versuche jetzt radikal gegen mich selbst vorzugehen und erst einmal bis März keine Bücher mehr einzukaufen.

(31.12.2011, na – wer wohl?)

Um es gleich vorweg zu nehmen – natürlich hat es nicht funktioniert. Was ich aber definitiv ändern möchte und was bisher sehr gut klappt: mehr gebrauchte Bücher zu kaufen. Und das funktioniert super. Egal ob bei rebuy oder bei meiner allerliebsten SecondHand-Buchhandlung in meiner Stadt. Deswegen waren dann letzte Woche auch ein paar schöne Schnäppchen dabei. Über irgendetwas muss man sich bei dem ganzen Technikstress doch freuen. :)

1318816_null_xl

 6612356_6612356_xl0205

Advertisements

Autor: the lost art of keeping secrets

29. Hat mal was mit Literatur- und Kulturwissenschaft studiert. Verliebt.Verlobt. Verheiratet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s