124 Norah Jones – Turn me on

Quelle:  http://abookblog.tumblr.com/post/57544761600
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„Hold a book in your hand and you’re a pilgrim at the gates of a new city.“

(Anne Michels)

Die Geschenke sind ausgepackt, die Dominosteine verputzt – Weihnachten ist vorbei. Und ich liege in meinem Bett und habe keine Lust aufzustehen. Weihnachten ist wunderbar, aber auch anstrengend. Deswegen klicke ich mich zur Entspannung durch youtube, gucke mir an, wie Zoella Weihnachten feiert, und freue mich immer noch über Tatsächlich Liebe, den ich gestern abend gesehen habe. Heute geht es weiter: hier noch so viele ungesehene DVDs, wenn wann nicht heute? Ich glaube, dass ich in den letzten drei Tagen so viel gegessen habe, wie noch nie. Und ich bin mit Süßigkeiten zugeschüttet worden. Vielleicht nehme ich eine der vielen Süßigkeitstüten mit in den Urlaub oder verteile sie in der WG. Letztes Jahr hatte ich nämlich Ostern noch meine Schokonikoläuse auf der Fensterbank stehen. Ansonsten gab es nur leckere Dinge. Raclette zuhause, Braten bei den Schwiegereltern in spe und Kuchen und Weihnachtstorte bei der Familie. Meine Eltern freuen sich über das kommunistische Känguru, das Schnapspralinen isst, der Liebste freut sich über Schnapspralinen und Spiele und ich spiele mit dem Gedanken meine Ansammlung von Buchgutscheinen der Buchhandlung meines Vertrauens direkt im Januar auf den Kopf zu hauen. Hilft gegen Prüfungsstress. Ach so und neue Bücher gab es jetzt auch schon. Ich habe zu Weihnachten Flavias fünften Fall bekommen und den Klassiker Manfred von Lord Byron. Und mir selbst habe ich die Neuübersetzung von William Faulkners Als ich im Sterben lag geschenkt, mal sehen, wie es ist.  Außerdem bin ich stolze Besitzerin eines Zauberstabes (FANGIRLALARM), was sage ich, eines Zauberstabes – ich habe den von Hermine. Hah! Er funktioniert noch nicht so ganz wie er soll, aber ich übe fleißig – aber keine unverzeihlichen Flüche, ich bin ja lieb. :D (STUPOR!) Außerdem besitze ich jetzt eine Teekanne ganz für mich alleine und sie ist pink und grün und wunderbar und sie hat einen Fliegenpilz auf der Seite. Oh und einen neuen gemütlichen Schlafanzug habe ich jetzt auch. Den ziehe ich heute auch nicht mehr aus. Im Laufe des Tages werde ich dann noch Sachen packen und Unikram sortieren und dann bin ich ab morgen auf der Insel, gehe am Strand spazieren, erhole mich und habe Urlaub – und kein Internet. „Lest in den Ferien so viel ihr könnt!“, hat mein Prof gesagt. Ich nehme ihn beim Wort und werfe alle guten Bücher in den Koffer. Zumindest ein paar. Neben der obligatorischen Unilektüre. Ich wünsche euch allen ein paar ruhige Tage nach dem Weihnachtsstress und „Lest in den Ferien so viel ihr könnt!“ – denn Lesen ist auch immer etwas Abstand von der Welt nehmen, die Seele baumeln lassen und neue Städte und Sehnsuchtsorte entdecken. Und das werde ich jetzt tun. :)

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Autor: the lost art of keeping secrets

29. Hat mal was mit Literatur- und Kulturwissenschaft studiert. Verliebt.Verlobt. Verheiratet.

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