[Leserückblick] Oktober

Es ist nicht die Zeit, die wir nicht haben, sondern die Zeit, die wir nicht nutzen. Wenn Seneca mal Seminare in Zeit-Management geben würde, würden wahrscheinlich alle Teilnehmer_innen gequält aufstöhnen. Zeit ist ein hohes Gut und ich bin das weiße Kaninchen aus der Disney – Version von Alice und rufe laut und hüpfend: „Keine Zeit, keine Zeit!“ Das merke ich auch, wenn es um mein liebstes Hobby Lesen geht: diesen Monat habe ich drei Romane geschafft. Marina von Zafón, Länger als sonst ist nicht für immer und den verstörenden, aber schlau geschriebenen Kurzroman Die Insel der letzten Wahrheit von Company. Rezensionen zu schreiben ist im Moment gar nicht so leicht – ich befinde mich nämlich gedanklich gerade ganz weit weg. Nicht auf der Insel der letzten Wahrheit, aber doch auf einer Insel. Ich bin da kein Robinson, sondern ich bewundere die Kunst und ihre Verwertbarkeit und wundere mich über die Liebe zwischen Zentauren und Menschen. „Einmal lebt‘ ich wie die Götter!“ – aber nicht diesen Monat, da lebe ich eher am Rande des Wahnsinns oder eben am Rande der Gelehrtenrepublik und mein Kunstprojekt heißt „Masterarbeit“ und „Abschluss 2015“ und macht auch ein bisschen Angst, aber auch ganz viel Spaß. Eine Herausforderung ist dieses Projekt auf jeden Fall. Wenn hier jemand liest – drückt mir doch einfach ein bisschen die Daumen, das freut mich und ist wie ein virtuelles Schokobon oder was ihr so gerne esst.

Wenn ich mich gerade nicht mit wildem Zentauren-Menschen-Sex beschäftige, habe ich The Walking Dead für mich entdeckt und Orange is the new Black ist eine Serie, die mich auch noch sehr interessiert. Der Liebste zieht in ein anderes Bundesland – alles gar nicht so einfach, nämlich in den Norden (bitte mit „Willkommen bei den Scht’is“ – Stimme lesen). Ansonsten war ich diesen Monat einfach nur in der Bib und in der Bib und wieder in der Bib. Aber im November – da will ich die Harry Potter – Ausstellung in Köln sehen! Alraunen ernten, einen magischen Hut aufsetzen und Quidditch spielen, was mein inneres Fangirl halt so möchte. :D Ach so und Zentauren gibt es bei Harry  natürlich auch (die wahrscheinlich mit Pfeil und Bogen hüpfend „Keine Zeit“ rufen, obwohl – sind Zentauren. Die sind tiefenentspannt…). Seid ihr auch in Köln?

Zentauren bei Harry und vielleicht sehen die bei Arno ja auch so aus
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Autor: the lost art of keeping secrets

29. Hat mal was mit Literatur- und Kulturwissenschaft studiert. Verliebt.Verlobt. Verheiratet.

2 Kommentare zu „[Leserückblick] Oktober“

  1. Ich glaube ich sehe mich auch als weißes Kaninchen.
    Ich wohne in Köln, meine Tochter hat schon stellvertretend für die Familie die Alraunen gezogen. Sie war begeistert von der Ausstellung, nur die Fanshop-Artikel waren so ungeheuer teuer.

    1. Hallo Buchlieberin.

      Vielen Dank für deinen Kommentar.

      Kaninchen sind ziemlich schöne Tiere.

      Oh, ich will auch Alraunen ziehen. Fangirlalarm!!
      *_* Es ist insgesamt eine ziemliche teure Angelegenheit – leider. Aber ich will trotzdem hin. :)

      Liebe Grüße

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